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Baufinanzierung |
Möchte man ein Haus bauen oder kaufen, dann benötigt man eine Baufinanzierung. Angeboten werden diese von Banken, Sparkassen aber auch von Bausparkassen oder Versicherungen. Diese bieten dabei verschiedene Modelle an. So unterscheidet man zwischen Baufinanzierung, Baudarlehen, Hypothek, Bauspardarlehen, dem Annuitätendarlehen oder auch dem Forwarddarlehen. Bei den meisten angebotenen Baufinanzierungen handelt es sich um ein Annuitätendarlehen. Bei diesem Darlehen hat man zwei Möglichkeiten für die zu zahlende Verzinsung und der Tilgung dieses Darlehens. Zum einen würde die Annuität im Zinsablauf gleich hoch bleiben und der Zinsanteil sinkt und der Tilgungsanteil steigt oder aber die Annuität sinkt, weil der Zinsbeitrag jedes Jahr sinkt, weil auch getilgt worden ist. Bei den Annuitätendarlehen kann man zwischen verschiedenen Tilgungszinssätzen wählen. Dabei rechnet man die Monatsrate durch einfache Zwölftelung des jährlichen Betrages, welcher sich ausgehend von der Darlehnssumme dem Zins plus der Tilgung in Prozent ergibt. So hat man seine monatliche Standarttilgung errechnet. Zusätzlich zu diesen monatlichen Tilgungen können noch Sondertilgungen oder Tilgungsaussetzungen vereinbart werden. Der Vorteil einer solchen Immobilienfinanzierung ist, dass sie eine große Planungssicherheit für den Kunden bietet, da dieser genau weiss, was er monatlich für die Tilgung aufbringen muss und dass jede Zahlung auch die Darlehnsschuld mindert. Die Nachteile hierbei sind, dass diese Darlehen meist mit einer festen Zinsbindung angeboten werden. Diese reicht dann oft nicht für die komplette Rückzahlung des gesamten Darlehens. Gängig sind hierbei eine Zinsbindung von 5 bis 10 Jahren. Ist das Zinsniveau nach Ablauf gestiegen, muss man für die Restsumme höhere Zinsen zahlen. Das Hypothekendarlehen dient meist als Absicherung für ein Darlehen. Dabei wird eine Immobilie mit dieser Hypothek belastet und steht damit als Sicherheit für das Darlehen. Dies wird auch im Grundbuch eingetragen. Dabei ist die Hypothek vom Fortbestand der gesicherten Forderung abhängig. Beim LV-Darlehen oder Fondsdarlehen wird eine Kapitallebensversicherung mit einem Darlehen gekoppelt. Dabei zahlt man in den ersten Jahren nur die Zinsen für das Darlehen und die Rate für die Kapitallebensversicherung. Das Darlehen wird nach Fälligkeit der Versicherung mit einem Schlag getilgt. Vorteil dabei ist, dass bei dieser Form auch gleich der Todesfallschutz abgesichert ist. Nachteil ist, dass die Ablaufleistung der Lebensversicherung nicht garantiert ist.
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